Zur Geschichte des Blauring Naters
Entstehung und Zweck
Unter Pfarrer Emil Tscherrig wurde die Jungmädchen-Kongregation am 28. November 1941 in den Blauring umgewandelt, dessen erste kleine Gruppe von 15 Mädchen sich in der Folge zu einer immer grösseren Blauringsschar entwickelte.
Der Zweck des Blaurings als Verein besteht darin, in den verschiedenen Aktivitäten die Gemeinschaft zu fördern und den Mädchen neben der Schule etwas Spannendes und Lehrreiches zu bieten. Dies wird erreicht durch Gruppenstunden und Scharanlässe, Teilnahmen an Prozessionen usw. Die Krönung jedes Vereinsjahres bildet das alljährlich stattfindende zweiwöchige Sommerlager.
Zahlen und Fakten
Im Blauring machen Mädchen zwischen 11 und 15 Jahren mit. Als geistlicher Betreuer steht der Schar ein Ortspriester vor. Seit 1994 nimmt Pastoralassistent Kilian Salzmann diese Aufgabe wahr.
Den Kindern zur Seite stehen die Scharleiterinnen und Gruppenleiterinnen. In den ersten 50 Jahren (1941-1991) hielten insgesamt 254 Leiterinnen das Ruder in der Hand. Heute hat der Blauring Naters 25 Leiterinnen. Die Schar wird angeführt von Christine Welschen und Tamara Tscherrig.
Kleidung
Früher mussten die Blauringmädchen ein Béret, eine Bluse mit Krawatte und einen dunklen Jupe tragen. Heute sind der Blauringspullover mit dem Blauringssignet und eine Jeans ausreichend.
Die Grundsätze von Blauring & Jungwacht
Zusammen sein.
Wir bilden eine Gemeinschaft, in der sich alle getragen fühlen. Das erreichen wir, wenn wir einander achten und voneinander lernen.
Schöpferisch sein.
In verschiedenen Tätigkeiten lassen wir der Fantasie freien Lauf. Wir entdecken dabei neue Fähigkeiten und freuen uns über das, was wir und andere können.
Natur erleben.
Wir erforschen unseren Lebensraum mit all unseren Sinnen. Und achten und geniessen dabei besonders die Natur.
Mitbestimmen.
Wir ermutigen einander, unsere eigenen Wünsche und Ansichten zu äussern und die Meinung anderer ernst zu nehmen. Wir üben zusammen Entscheide zu treffen und lernen, diese zu achten und mitzutragen.
Glauben.
In unserer Gemeinschaft erfahren und feiern wir Gott als tragenden Grund unseres Lebens.
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